Health Policy Monitor
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Über uns

Von 2002 bis 2011 arbeiteten im Internationalen Netzwerk Gesundheitspolitik über 300 Experten aus 20 Industrienationen zusammen. Im Jahr 2011 wurde das Internationale Netzwerk Gesundheitspolitik mit dem National Lead Institutions (NLI) Netzwerk des European Observatory on Health Systems and Policies im Health Systems and Policy Monitor zusammengeführt.

Ein neues Zuhause für das Internationale Netzwerk Gesundheitspolitik

Teilnehmer des Netzwerktreffens in London, Oktober 2011

Teilnehmer des gemeinsamen Treffens des Internationalen Netzwerks Gesundheitspolitik und des National Lead Institutions Netzwerks, London, Oktober 2011.

Die Bertelsmann Stiftung ist eine operative, konzeptionell arbeitende Einrichtung. Vorrangiges Ziel ist es, eine möglichst große und nachhaltige gesellschaftliche Wirkung mit Ihrer Arbeit zu erreichen. Dazu initiiert die Bertelsmann Stiftung eigenständig Projekte, die zu einer besseren Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft beitragen, unter anderem das Internationale Netzwerk Gesundheitspolitik. Nach zehn Jahren erfolgreicher Projektarbeit hat sich die Stiftung entschlossen, das Internationale Netzwerk einem externen Träger zu übergeben und so langfristig die Arbeit des Netzwerks zu sichern.

Nach einem einjährigen Ausschreibungs- und Auswahlprozess entschied sich die Stiftung dazu, das Internationale Netzwerk Gesundheitspolitik mit dem National Lead Institutions (NLI) Netzwerk unter dem Dach des European Observatory on Health Systems and Policies zusammenzuführen.

Als Health Systems and Policy Monitor wird dieses Netzwerk mit Partnern aus nun insgesamt 26 Ländern seine Arbeit auf einer neuen Internetplattform präsentieren. Mehr Informationen zu diesem Netzwerk und seiner Arbeit finden Sie in Kürze auf der Website des European Observatory.

Bereits vor der Zusammenführung standen beide Netzwerke für qualitativ hochwertige Politikanalysen und Gesundheitssystemforschung. Beide Gruppen nutzen die Ergebnisse ihrer Arbeit, um per Wissenstransfer und Politikdialog evidenzbasierte gesundheitspolitische Entscheidungen zu fördern und zu unterstützen.

Auch im neuen Netzwerk unter dem Dach des European Observatory wird der globale Charakter des ehemaligen Netzwerks Gesundheitspolitik aufrecht erhalten. Besonders dieser globale Ansatz, also den Blick über den Tellerrand zu wagen und zu fragen, was das eigene Land von anderen Ländern lernen kann, war das herausragende Merkmal des Internationalen Netzwerks Gesundheitspolitik im Vergleich zu anderen, nur regional agierenden Netzwerken.

Die Zusammenführung des Internationalen Netzwerks Gesundheitspolitik mit dem National Lead Institutions Netzwerk trägt dazu bei, die Effizienz und die Sichtbarkeit der Arbeit beider Gruppen weiter zu steigern.

Das Ziel des Internationalen Netzwerks Gesundheitspolitik und des HPM war und ist es, gesundheitspolitische Diskussionen in und zwischen einzelnen Ländern zu fördern und anzureichern. Auf dieser Website - jetzt als Archiv - können Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sich über gesundheitspolitische Entwicklungen in 20 Industrieländern informieren. Der Fokus der Berichterstattung unserer Experten lag dabei besonders auf der Betrachtung des Reformprozesses und der Rolle der beteiligten Akteure.

Wenn Sie mehr über die Arbeit des ehemaligen Netzwerks Gesundheitspolitik erfahren möchten, kontaktieren Sie uns unter hpm(at)weisse-liste.de. Die Gründerin und langjährige Projektleiterin erreichen Sie unter sophiaschlette(at)me.com.

Die Netzwerkpartner

Die Partner des internationalen Netzwerks Gesundheitspolitik sind renommierte, unabhängige Institutionen aus Gesundheitsökonomie, Politikwissenschaft, Medizin, Public Health und Recht. Alle Experten und Expertinnen haben ausgewiesenes Knowhow und ein hohes Maß an politischem Gespür in das Netzwerk eingebracht - und seit Oktober 2011 natürlich auch in den neuen Health Systems and Policy Monitor.  

Von 2002 bis 2011 haben die Experten zwei Mal jährlich Berichte und Kommentare zu ausgewählten gesundheitspolitischen Trends in ihren Heimatländern geliefert. Die Erhebung erfolgte anhand eines teilstandardisierten Fragebogens, den alle Partner zu Beginn des Projekts entwickelt haben. Die Berichte sowie der Fragebogen können auf dieser Archiv-Website eingesehen werden.

Umfangreiche Online-Datenbank

In unserer Online-Datenbank können Sie mehr als 1000 Berichte unserer Netzwerkpartner aus den Jahren 2002 bis 2011 einsehen.   

Neben der Online-Bereitstellung wurden die Berichtsergebnisse auch auf traditionellem Weg veröffentlicht. Die Buchreihe "Gesundheitspolitik in Industrieländern" beleuchtet mit Blick auf die deutsche Reformdebatte ausgewählte gesundheitspolitische Themen und Entwicklungen und bewertet diese vor dem aktuellen Hintergrund. Die HealthPolicyMonitor SPOTLIGHTS und unsere Newsletter beleuchten aktuelle gesundheitspolitische Trends und ausgewählte Good-Practice-Beispiele aus den 20 Partnerländern anschaulich auf wenigen Seiten. 

Kriterien für die Berichterstattung unserer Experten waren der Innovationsgrad der gesundheitspolitischen Maßnahme, ihr potentieller Einfluss auf den Status Quo eines Gesundheitssystems, die Medienpräsenz und öffentliche Aufmerksamkeit, die ihr zuteil wurden, und die Übertragbarkeit auf andere Systeme.

Ferner stand die HPM-Methodologie mit den genannten Berichterstattungskriterien Pate fuer diverse andere Initiativen im In- und Ausland. Seit 2004 arbeitet der FTD Ideenpark Gesundheitswirtschaft damit, ebenfalls modellierte das European Centre for Social Welfare Policy and Research seine Datenbank nach diesen Auswahlkriterien, und verschiedene internationale Organisationen arbeiten an einer Uebertragung des HPM auf Schwellenlaender zur Förderung von Wissenstransfer und Süd-Süd-Dialog ueber gesundheitspolitische Maßnahmen und Erfolg versprechende Handlungsoptionen.

Jährliche Symposien

Teilnehmer des 9. Jährlichen Netzwerktreffens in Odense

Teilnehmer des 9. Jährlichen Netzwerktreffens in Odense, Dänemark

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Einmal im Jahr haben sich die Netzwerkpartner getroffen, um kontinuierlich die Ziele, Herangehensweisen und Prioritäten ihrer Arbeit zu überprüfen.  

Im Jahr 2002 kamen die Teilnehmer zum ersten Mal am Hauptsitz der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh zu einem "Kick-Off-Meeting" zusammen. Damals wurde der Fragebogen einer Prüfung unterzogen, gemeinsam weiterentwickelt und fertig gestellt. Seitdem folgten Netzwerktreffen in Wien im September 2003, in der neuen Berliner Repräsentanz der Bertelsmann Stiftung im Juli 2004, in Barcelona im Juli 2005, in Helsinki im Juni 2006, in Berlin im Juli 2007, in Ljubljana im Juli 2008, in Krakau im Juli 2009 und in Odense im Juli 2010.